IBM und NVIDIA kooperieren, um Supercomputer der nächsten Generation zu bauen

logo_nvidia_trans_wideGPU-basiertes Supercomputing für spontane Enterprise-Datenanalysen 

 

Denver, SC13, 18. November 2013 – NVIDIA und IBM arbeiten an GPU-beschleunigten Versionen von IBMs Software-Applikationen auf IBM-POWER-Systemen für das Enterprise-Segment. Damit kommt Supercomputing-Technologie auf GPU-Basis erstmals im innersten Bereich von Enterprise-Rechenzentren zum Einsatz. IBM-Kunden können große Streaming-Datenmengen schneller verarbeiten, sichern und analysieren.

„Unternehmen benötigen immer effizientere Wege, Big-Data-Informationen und Analysen zu verwerten, um ihr Business voranzutreiben“, sagt Tom Rosamilia, Senior Vice President, IBM Systems & Technology Group and Integrated Supply Chain. „Die Kombination der Prozessortechnologien von IBM und NVIDIA bietet Kunden eine fortschrittliche und effiziente Grundlage dafür.“

Unternehmen kombinieren POWER-Prozessoren und Tesla-GPUs

NVIDIA und IBM planen, die gemeinsamen Processing-Möglichkeiten der NVIDIA-Tesla-GPUs und der IBM-POWER-Prozessoren zu verknüpfen. Dadurch wird es für viele Unternehmen leichter und effizienter, Supercomputing-Hardware zu verwenden, die vorzugsweise von wissenschaftlichen und technischen Communities genutzt wird, um den Weltraum zu erkunden, menschliche Gene zu entschlüsseln oder Produkte schneller auf den Markt zu bringen.

Durch die Kombination von IBM-POWER8-CPUs mit den weltweit leistungsfähigsten und energieeffizientesten GPUs streben die beiden Unternehmen eine neue Technologie-Klasse an. Sie maximiert die Leistung und Effizienz jeglicher Analysen im wissenschaftlichen, ingenieurstechnischen oder Big-Data-Bereich sowie aller anderen High-Performance-Computing-(HPC)-Anwendungen.

„Diese Partnerschaft bringt Supercomputing-Leistung in Unternehmens-Rechenzentren und weitet den Einsatz von GPUs deutlich über die traditionellen Supercomputing- und technischen Computing-Märkte aus“, sagt Ian Buck, Vice President of Accelerated Computing bei NVIDIA. „Bestehende Kunden aus den Bereichen Supercomputing und High Performance Computing erhalten neue Auswahlmöglichkeiten und Technologien, um leistungsstarke, energieeffiziente Systeme zu entwickeln, die Innovationen und wissenschaftliche Entdeckungen vorantreiben.“

Die POWER-Systeme von IBM bieten volle Unterstützung für bestehende Anwendungen der Bereiche Wissenschaft, Engineering und Visualisierung, die mit dem NVIDIA-CUDA-Programmiermodell entwickelt wurden. So können Supercomputing-Center und HPC-Kunden sofort von den Leistungsgewinnen profitieren. Darüber hinaus plant IBM, seine Entwickler-Tools der Rational-Enterprise-Software für Supercomputing-Entwickler zugänglich zu machen, damit Programmierer innovative Applikationen leichter entwickeln können.

Die Partnerschaft zwischen NVIDIA und IBM folgt auf eine Ankündigung auf dem OpenPOWER Consortium im August, in der IBM, NVIDIA, Google, Mellanox und Tyan das Ziel formulierten, ein offenes Ökosystem auf Basis von IBMs POWER-Architektur aufzubauen.

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