Spacebase DF-9 (Alpha 1A) in der Vorschau

Spacebase DF-9 (Alpha 1A) in der Vorschau

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Wer schon immer mal eine Raumstation inklusive Crew sein Eigen nennen wollte, wird sich bei Spacebase DF-9 sofort wohlfühlen.

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Das Weltraum-Aufbauspiel der Entwickler von Double Fine Productions befindet sich derzeit noch im frühen Alpha-Stadium und ist bereits über Steam Early Access und über die Homepage des Entwicklers zu erstehen. Begleitet uns auf eine kleine Reise in eine weit entfernte Galaxie…

Schaffe, Schaffe, Raumstation baue

 Spacebase_3Zu Beginn suchen wir uns einen geeigneten Start- beziehungsweise Landepunkt unserer kleinen Raumkapsel aus. Diese unterscheiden sich in puncto Ressourcen, in Form von Asteroidenfeldern, Anzahl der Besuche von freundlich – oder auch mal feindlich gesinnten fremden Raumschiffen sowie gelegentlich auftretenden herrenloser Stationen, die übernommen werden können. Wie der Spieltitel bereits vermuten lässt, werden wir im Spielverlauf versuchen uns eine möglichst funktionstüchtige Raumstation zu erschaffen und immer mehr Astronauten aufzunehmen, die ihren Jobs nachgehen. Hier ist das sogenannte Roster-Menü zu erwähnen, in dem wir unseren Kollegen unterschiedliche Arbeitsbereiche einteilen. Es gibt Bauarbeiter, die unsere Station nach Bauaufträgen im Sinne von Blaupausen erweitern, Techniker die sich um die Instandhaltung unserer Inneneinrichtung kümmern und Minenarbeiter, die uns Materie aus Asteroidengürteln besorgen, um hier nur einige zu nennen. Jeder Bewohner unserer Raumstation verfügt über Details und Statistiken und uns hat besonders das sogenannte Spaceface gefallen, in wir mitgeteilt bekommen, was unseren Astronauten zuletzt beschäftigt und besonders gefallen oder auch nicht gefallen hat.

 Unser erster Raum im (Welt)Raum

Machen wir uns also an den Bau unseres ersten Raumes. Keine Raumstation ohne Luftschleuse. Logisch – wie sollte man die Station ansonsten betreten oder verlassen können, was natürlich gerade für unsere, in dicken Raumanzügen, arbeitenden Minenarbeiter wichtig ist. Diese malochen an Asteroidengürteln um Material abzubauen und bringen dieses dann zu unserer, in der Raumstation befindlichen Raffinerie. Also kurz ein ausreichend großes Quadrat per Baumenü gezogen und geschwind fangen unsere drei Weltraumbewohner an zu werkeln, wenn wir sie denn vorher im Roster-Menü zu Arbeitern eingeteilt haben. Da wir mit unseren Ressourcen nicht zu verschwenderisch umgehen dürfen, sei es den Entwicklern gedankt, dass wir während des Bauens eines Raumes direkt die Baukosten angezeigt bekommen und welches Interieur nach Fertigstellung hineinpasst.

 Einmal Frischluft und Baumaterial, bitte

Spacebase_4Kein Astronaut möchte gerne 24/7 in einem klobigem Raumanzug stecken. Wir geben den zweiten Raum in Auftrag. Dieser soll unsere Raumstation mit Sauerstoff versorgen. Also wird direkt ein zweites Schleusentor, mit Anbindung an unsere Luftschleuse gebaut und schön können die fleißigen Handwerker bei gereinigter Frischluft tief durchatmen. Mittlerweile haben wir festgestellt, dass uns unsere Baumaterialien langsam ausgehen. Also schicken wir einen unserer Helfer zu einem nahegelegenen Asteroidengürtel und geben unseren nächsten Raum in Auftrag. In der Raffinerie wird abgebaute Materie in unseren Baurohstoff umgewandelt. Somit ist eine ständige Erweiterung unserer Station gesichert.

Wir kommen in Frieden

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Eventuell haben wir schon die erste Anfrage eines fremden Raumschiffs erhalten, mit der bitte um Aufnahme neuer Astronauten. Hier ist Vorsicht geboten, denn manchmal bekommen wir auch Besuch von Weltraumpiraten, die sich erst als freundlich gesinnte Weltraumsiedler vorstellen. Im Falle eines Angriffs heißt es, schnell zu Handeln und unseren Astronauten auf Sicherheitspersonal umzustellen. Per Beacon-Befehl können wir Bereiche unserer Raumstation vor einfallenden Piraten absichern. Während wir immer mehr Asteroiden abbauen, werden wir gelegentlich verlassene Raumstationen finden, die wir mithilfe von langen Gängen mit unserer Station verbinden können. Wie sinnvoll das ist, muss jeder für sich entscheiden. Durch die teilweise sehr weiten Entfernungen, empfanden wir dies als Zeitverschwendung und haben lieber direkt unsere Station weiter ausgebaut. Räume wie die Bar und Schlafräume kommen dem Wohlfühlklima zugute. Niemand möchte auf dem kalten Boden schlafen oder sich nur mit seinen Kollegen unterhalten. Ganz dem Motto – Party statt Weltraumkoller. Den Reaktorraum zu bauen ist bisher unnötig, da uns in der derzeitigen Version unbegrenzt Strom zur Verfügung steht.

Die Entwickler haben eine lange Liste von zukünftig geplantem Content. Diese wären, Nahrung, Krankheiten, Ausrüstung der Astronauten, Energiebedarf sowie der Bau mehrerer Ebenen, um nur einige aufzuzählen.

Fazit

Spacebase DF-9 gefällt uns recht gut und hat Potenzial. Die Grafiken sind gut, könnten jedoch hier und da noch einen Feinschliff vertragen. Die Sounds sind bisher ok, eine Sprachausgabe würde der Atmosphäre jedoch sehr zugute kommen. Leider ist der Preis von 22,99 Euro per Steam Early Access oder 25 Dollar auf der Entwickler-Homepage für den bisherigen Content sehr hoch und wahrscheinlich eher was für Fans des Publishers, beziehungsweise, wenn man diesen gerne im Vorfeld unterstützen möchte. Wir freuen uns auf die Zukunft und erwarten ein tolles Weltraum-Aufbauspiel, wenn die Entwickler an ihren Plänen festhalten.

Steam Early-Access

Offizielle Homepage

The Verdict

6.5Fair

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