Sims 4 Inselleben

Sims 4 Inselleben

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, für einen Ausflug auf eine tropische Insel ist immer die richtige Zeit. Das dachte sich auch EA und schuf für die Lebenssimulation „Die Sims 4“ die neuste Erweiterung „Inselleben“. Was diese bietet und ob sie ihren Preis wert ist, erfahrt ihr im Test.

„Die Sims 4“ feiert im September seinen 5. Geburtstag. Doch vorher möchte Publischer EA mit der 7. Erweiterung für die Lebenssimulation den Fans noch einen großen Wunsch erfüllen. Diese wünschen sich schon lange wieder eine Möglichkeit zu verreisen, aber warum verreisen wenn man auch gleich in ein tropisches Paradies auswandern kann?

Willkommen auf Sulani, wo die Tage heiß und die Nächte absolut cool sind. Das kleine Inselparadies, bestehend aus mehreren kleinen Inseln von denen drei bewohnbar sind, bietet jede Menge Möglichkeiten sich auszuleben. Eine der wohl wichtigsten Neuerungen ist die Möglichkeit direkt vom Strand ins Wasser zu gehen und einfach los zu schwimmen. Ob wir dabei einfach nur eine Abkühlung brauchen, nach schätzen tauchen wollen oder eine Runde mit den Fischen schnorcheln, ist ganz uns überlassen. Wem das zu wenig ist, steigt auf ein Jetskie und brettert eine Runde durch die Bucht oder entspannt auf einem kleinen Segelfloß beim Angeln.

Wasserscheue Individuen legen sich hingegen lieber an den Strand und holen sich auf Wusch einen Sonnenbrand, bauen Sandburgen oder zerstören diese wieder. Doch was ist, wenn der Strand verschmutzt ist? Kein Problem! Mit der neuen Naturschützer Karriere räumen wir auf der Insel gründlich auf, nehmen Proben und erforschen Flora und Fauna. Wenn wir in dieser weiter voran schreiten, können wir selbst zum Meeresbiologen werden. Das schönste hierbei, wir schicken unseren Sim nicht einfach auf die Arbeit und warten ab, wer möchte kann sich selber um alles kümmern und so auch noch die Inseln verbessern. Dies sorgt für mehr Natur und neue Riffe.

Zwar gibt es keine separate Anzeige dafür, wie viele Umwelt-Pluspunkte wir mit unseren Aktionen bereits gesammelt haben. Wenn aber ein entscheidender Fortschritt erreicht wurde, verändert sich die Umgebung mit blühenden Blumen, mehr Bäumen, umherschwirrenden Schmetterlingen und schließlich sogar üppigem Pflanzenwuchs im Korallenriff von Mua Pel’am. So wird die mit vielen Details idyllisch in Szene gesetzte Welt noch ein bisschen schöner. Neben dem geschickt umgesetzten Ansatz, das Thema Naturschutz ohne oberlehrerhaften Nachdruck ins Spiel zu bringen, ist das entspannte Tempo der Umsetzung besonders gelungen.

Eine echte Besonderheit ist die Möglichkeit sich auch Meerjungfrauen und Wassermänner zu erstellen. Entweder wir machen dies direkt, wenn wir einen neuen Sim erstellen oder wir wandeln unseren bereits erstellten Sims mit besonderem Seetang um. In diesem Moment fällt das Bedürfnis der Hygiene weg und weicht dem der Hydration, schließlich wollen wir nicht austrocknen. Ob wir lieber ein liebevoller Arielle-Klon sind oder doch zur Sirene werden, ist uns natürlich selber überlassen. Durch unsere Lieder können wir die Stimmung unserer Mitsims beeinflussen. Als Meeresbewohner freunden wir uns auch viel leichter mit gleichgesinnten an, in diesem Fall sind es Delphine, mit denen wir spielen können. Wer zusätzlich noch das Erweiterungspack der Jahreszeiten besitzt, kann sogar das Wetter ändern.

Inzwischen wird uns auch die Variante eines vollkommenen autarken Lebens geboten. Wer möchte, kann sein Haus so errichten, dass er weder Strom noch fließendes Wasser bezieht, so kann man sich einiges an Rechnungen sparen. Am besten macht man dies natürlich auf der neuen Vulkaninsel, bei der uns regelmäßig Lavabrocken auf das Grundstück fallen. Doch keine Angst, unsere Sims und unser Eigentum sind davon sicher.

Wer sich lieber mit der Kultur der Insel auseinandersetzt kann viel Zeit mit den Einheimischen und deren Festen verbringen. Mit dem entsprechenden Merkmal können wir sogar selbst die Inselgeister beschwören und uns mit diesen unterhalten.

 

Doch auch der geneigte Hobbyarchitekt kommt nicht zu kurz. Nicht nur das wir unser neues Heim im Tikki-Stiel einrichten können, auch können wir dank neuen Gerüsten direkt über dem Wasser bauen. Wem das nicht genug ist, setzt mit einem Glasfußboden noch die nötigen Akzente.

Insgesamt ist Inselleben sicherlich eine der besten Erweiterungen für die Sims 4, auch wenn wir uns natürlich wünschen würden, dass man, wie in die Sims 3 Inselparadies, unsere Sims beim Tauchen begleiten könnte.

Fazit:

Sulani ist eindeutig die bisher schönste Nachbarschaft für die Sims 4. Das sorgt eindeutig dafür, dass man das Spielen selbst mehr genießt und einfach mal entspannt, anstatt immer zu versuchen seine Ziele zu verwirklichen. Die neue Karriere sorgt dafür, dass wir auf der Insel immer genug zu tun haben und auch sonst bereitet es einem einfach Freude den Sims bei Festen oder anderen Aktivitäten zuzusehen. Wer nicht genug von „Die Sims 4“ bekommen kann, wird hier eindeutig glücklich, auch wenn der Preis mit 40€ nicht gerade günstig ist.

The Verdict

88Perfect

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