Omegalodon, im Test

Omegalodon, im Test

Omegalodon_Header

Omegalodon – Ein blauer Riesenhai spielt Godzilla.

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Zu Beginn des Spiels entscheiden wir uns für eine der beiden Fraktionen, die sich nochmal in zwei Unterkategorien splitten. Da wären zu einem der Omegalodon, der versucht auf einem vorgegebenem Pfad entlang zu stampfen und das, in der Mitte der Stadt befindliche, Atomkraftwerk zu erreichen, um einen Supergau auszulösen. Er wird von seinen Ökofreunden unterstützt, die die Möglichkeit besitzen ihn zu heilen, falls er durch Soldaten oder Polizisten, das wäre dann die gegnerische Fraktion, Schaden bekommt.

Omegalodon_1Soldaten, Polizisten und Öko’s

Soldaten besitzen als Standardangriff einen Raketenwerfer mit unbegrenzter Munition, Polizisten dürfen dem Riesenhai eine Reihe von Minen in den Weg legen. Wir gehen davon aus, dass die Öko’s nichts vom Plan des Omegalodon’s wissen, da diese ihn wahrscheinlich sonst nicht dabei unterstützen würden, eine nukleare Katastrophe in der Stadtmitte zu verursachen. Ihnen geht es lediglich um den Artenschutz.

Omegalodon_MapEilmeldung: Blauer Riesenhai gesichtet!

Der Omegalodon darf schlagen, treten und besitzt noch eine Spezialfähigkeit, die großen Flächenschlagen um ihn herum verursacht, um sich gegen lästige Helikopter, Jets, Autos, LKW und sogar riesige Tankerschiffen zu wehren. Diese dürfen von anderen Spielern nach Lust und Laune übernommen und gesteuert werden. Einige der Fahrzeuge haben einen seperaten Angriff, andere dienen lediglich dazu von A nach B zu gelangen, was bei der größe der Karte und den teilweise weit entfernten Spawn-Punkten, Sinn macht. Es gibt einen kleinen Storymodus, der immer mal wieder per Fernsehschaltung von sich hören lässt, wenn der Omegalodon weiter zum Stadtkern vordringt.

Omegalodon_2Teamplay? Leider Fehlanzeige

Dank der Voxelgrafik lässt sich so gut wie jedes Fahrzeug und Gebäude zerstören. Auf der Karte befinden sich neben einer Radiostation, einem Vulkan, Miltärbasen, Häfen und Flugplätzen viele weitere große und kleine Gebäude. Die Sounds sind ok, allerdings nicht großartig. Leider scheinen nicht wirklich viele Spieler gefallen an Omegalodon zu finden. So konnten wir zu Testzeiten kaum Server finden, auf denen genügend Spieler vorhanden waren, um ein vernüftiges Teamplay zu starten. So hieß es entweder als blauer Riesenhai von zwei Soldaten beziehungsweise Polizisten recht schnell getötet zu werden, oder mithilfe von Öko’s ohne Gegenwehr zum Stadtkern zu laufen. Das hat nicht wirklich Spaß gemacht. Da Fahrzeuge nicht respawnen, heißt es nach ein paar Runden, rumlaufen und diese zu suchen, da wir den Weg bis zum Omegalodon nicht unbedingt zu Fuß absolvieren wollen. Auch das ist nach gewisser Zeit frustrierend.

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Fazit

Die Idee des Indie-Entwicklers North of Earth gefällt uns ganz gut, jedoch hapert es etwas an der Umsetzung. Der Storymodus ist etwas flach und leider fehlen Spieler, um aus Omegalodon ein Multiplayer-Actionspiel zu machen. Die Sounds sind ok, können aber nicht ganz überzeugen. Wir fanden die Voxelgrafik schick, allerdings muss man diese vom Prinzip her mögen. Ein echtes Grafikwunder darf man nicht verlangen. Omegalodon ist für 8,99 Euro per Steam bzw für 7,99 Euro auf Desura.com zu erstehen. Wir dürfen euch die kostenlose Demo empfehlen, um selber einen Einblick zu bekommen.

Omegalodon auf Desura.com

Omegalodon per Steam

The Verdict

5.5Mediocre

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