Hero Zero im Test

Hero Zero im Test

Herozero-logo

Einmal ein Held sein, davon träumen doch die meisten Menschen. In Hero Zero haben wir die Möglichkeit uns vom absoluten Nerd zum Superhelden zu entwickeln. Das Spiel erinnert dabei sehr an das sehr bekannte Shakes & Fidget. Ob Hero Zero genauso eine Langzeitmotivation ausstrahlt erfahrt ihr hier im Test.

Erstelle deinen Held

herozero4Als erstes müssen wir wie in jedem anderem Spiel unseren eigenen Helden erschaffen. Zwar sind die Möglichkeiten begrenz aber es lassen sich trotzdem sehr witzige bis recht coole Figuren kreieren. Am Körper unseres Helden lässt sich leider nichts verändern, dafür können wir den Kopf, unsere Augen und einiges mehr Gestalten und unserem Helden sogar einige Accessoires verpassen. Wer einfach nur los legen will und spielen hat die Möglichkeit sich zufällige Helden erstellen zu lassen.

Ein neuer „Held“ ist geboren

Nach dem wir unseren Helden erstellt haben merken wir was einen echten Superhelden ausmacht. Es sind nicht etwa die Superkräfte, das tolle Outfit, Gadgets oder seine Einstellung zur Welt, nein es ist die klassische Heldenunterwäsche. Mehr besitzen wir nämlich zum Start des Spiels nicht. Also stürzen wir uns auf ins Tutorial um unsere ersten „Heldentaten zu vollbringen“. Zuerst sollen wir uns dabei einmal in unserer Nachbarschaft umsehen. Sobald wir das geschafft haben bekommen wir auch unseren ersten Ausrüstungsgegenstand aus dem Second Hand Shop, die „Flip-Flops des Einschneidens“. Hier merkt man auch schon ganz klar den Humor des Spiels. Dann machen wir uns auf zu unserem ersten Duell mit einem anderen Superhelden. Schon ist auch das Tutorial beendet, denn alles was es im Spiel zu tun gibt haben wir zum großen Teil gelernt. Wir begeben uns also auf in neue Gefilde um zu einem echten Superheld zu werden. Aber jeder Held muss einmal klein anfangen. Unsere ersten Missionen bestehen daraus Hausfrauen vor Versicherungsvertretern zu retten, dem Postboten Starthilfe zu geben oder einfach mit den Nachbarn zu plaudern.

Jeder Held muss mal Trainieren

herozero6

Wenn wir mal gerade keine Heldentaten vollbringen oder uns in Duellen mit anderen Helden messen besuchen wir am besten einen Ort für das Training. Hier können wir alle Fähigkeiten einzeln Trainieren. Das ganze läuft recht simpel ab. Wir haben Grips, Kondition, Intuition und Kraft. Um Diese zu trainieren brauchen wir Trainingspunkte von denen wir 10 Stück pro Tag haben (Außer unser Team besitzt eine Trophäe die die Punkte erhöht) und Zeit. Jeder Punkt den wir Investieren kostet uns 5 Minuten. Wenn wir eine Fähigkeit das erste Mal Trainieren, benötigen wir 3 Punkte also 15min dafür. Dafür wird unsere Fähigkeit um 5 Punkte erhöht. Umso öfter wir trainieren, umso mehr Punkte brauchen wir mit der Zeit, unsere Fähigkeit steigt aber immer nur um 5 Punkte.

Der Alltag eines wahren Helden

Unser Superhelden-Alltag besteht vor allem aus Missionen, Arbeit, Duellen und je nachdem wie hoch wir sind, aus Teamkämpfen oder auch Sondereinsätzen die den Dungeons aus Shakes & Fidget ähneln. Missionen gibt es in zwei verschiedenen Arten, wir haben einmal die Zeitmissionen und die Kampfmissionen. Um eine Mission zu absolvieren benötigen wir Energie, am Tag werden uns 100 Energien zur Verfügung gestellt, wir können aber unsere Energie wieder um 4x 50 Punkte aufladen. Dies geht entweder über die normale In-Game Währung oder über Donuts.

herozero5

Am Ende einer Kampf Mission müssen wir noch einen Gegner besiegen, dafür bringen diese Missionen aber auch mehr Erfahrung und Geld. Duelle können jederzeit ausführen, ob wir auf der Arbeit sind oder in einer Mission das macht keinen Unterschied. Hierbei kämpfen wir gegen andere Spieler. Wir können aber nur eine begrenzte Anzahl an Duellen hintereinander machen. Die Energie für die Duelle lädt sich aber automatisch wieder auf.

Sobald wir einem Team beigetreten sind finden Teamkämpfe statt in dem unser Team gegen andere Teams antretet. Diese werden vom Teamleiter oder von dessen Beratern veranstaltet. Hiervon ist ein Angriff am Tag möglich.

In den Sondereinsätzen kämpfen wir uns durch verschiedene Gegner und erhalten meistens sehr gute Ausrüstung. Wir schalten im Spielverlauf mehrere Einsätze frei. Nachdem wir einen Einsatz erfolgreich erledigt haben, können wir ihn noch mal, in einer deutlich höheren Schwierigkeit starten.

Bei der Arbeit haben wir eigentlich garnichts zu tun. Sie dient einfach nur um Zeit die wir nicht im Spiel sind zu überbrücken und uns so ein Paar mehr Münzen einzubringen.

„Neue“ Ausrüstung braucht ein Heldherozero1

Unsere Ausrüstung holen wir uns entweder durch Missionen, manchmal auch durch Duelle aber das meiste kaufen wir wie ein wahrer Held im Second-Hand-Shop. Hier finden wir alles was das Heldenherz begehrt. Gerade am Anfang des Spiels kommen dabei herrlich komische Kombinationen zu stande. Bekleidet mit Bademantel, Gummistiefeln und einer Gurkenmaste machen wir uns auf die Jagd nach Kleinkriminellen die Klingelstreiche machen. Das Angebot des Shops ist limitiert, einmal am Tag können wir uns gratis 9 neue Gegenstände anzeigen lassen, danach müssen wir für das erneuern des Angebots einen Donut zahlen.

Fazit

Hero Zero ist ein lustiges Browsergame für zwischendurch. Man erledigt am Tag seine Missionen, macht vielleicht einige Duelle und stellt sonst die Arbeit ein. Egal was man macht, es dauert Zeit wie in vielen anderen Browsergames auch. Wer ein Spiel sucht wo er wirklich aktiv etwas machen kann wird hier sicherlich nicht so glücklich werden, außer er gibt viele Donuts aus. Jeder der ein nettes Browserspiel für zwischendurch sucht ist hier allerdings gut beraten.

Das Superheldenthema wird hier eindeutig mit sehr viel Humor aufgegriffen. Reinschauen lohnt auf jeden Fall.

 

 

The Verdict

7.0Good

Leave a comment